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Du möchtest dich ein wenig mit den Schach-Regeln vertraut machen, ehe du mit einem Spiel beginnst?

Vorwort zu den Schach-Regeln

Es gibt bereits zahlreiche Schach-Seiten, die die Regeln mal sehr ausführlich, mal eher knapp beinhalten. Um auch den Nutzern von Schach-Pro.de eine schnelle Anlaufstelle für etwaige Fragen zu bieten, möchte ich hier versuchen die Regeln des Spiels verständlich darzulegen. Schach Pro unterstützt dich auch unmittelbar beim Lernen, indem dir zum Beispiel die jeweils für eine Figur möglichen Felder angezeigt werden, wenn du auf sie klickst.

Bei weiteren Fragen zum Schach oder zu Schach Pro, bist du auch eingeladen, dir unsere FAQ anzuschauen. Du magst lieber Videos? Dann springe doch direkt zum Abschnitt mit weiteren Quellen.

Spielziel und Grundsätzliches

Schachbrett-Abbildung in der GrundstellungSchach ist ein Rundenspiel für zwei Spieler. D.h. der Spieler, dem die weißen Figuren zugeteilt wurden, beginnt jeweils, anschließend setzt der schwarze Spieler. Weiß hat also, da es beginnt, einen kleinen Vorteil.

Das quadratische Spielfeld besteht aus 8x8, also 64 Feldern, auf denen die Figuren bewegt werden können. Auf jedem Feld kann nur eine Figur stehen. Dabei gibt es unterschiedliche Figuren-Typen, die jeweils unterschiedlich bewegt werden können, dazu gleich mehr.

Zentrale Figur ist der König ♚. Wird der eigene König so bedroht, dass er in dem nächsten geschlagen werden würde, so spricht man von einem Schachmatt.

Jeder Spieler hat mehrere Figuren zur Verfügung:

Jedes Spiel beginnt mit der sogenannten Grundstellung, in der alle Figuren ihren festen Platz haben. Das zeigt auch die Abbildung. Zur besseren Orientierung werden die Felder beim Schach mit Buchstaben auf der Horizontalen und Zahlen auf der Vertikalen bezeichnet. So steht zum Beispiel der weiße König zu Beginn auf dem Feld e1 des Schachbretts.

Die Grundstellung

Auf der Abbildung kannst du bereits die Grundstellung erkennen. Wenn du diese in Zukunft selber aufbauen möchtest, kannst Du dir Folgendes merken:

Die Figuren sind aufgestellt? Dann geht es jetzt weiter mit den allgemeinen Zugregeln.

Allgemeine Zugregeln beim Schach

Zwar kann jede Schach-Figur sich anders bewegen, doch es gibt einige Regeln, die man sich merken kann:

  1. Es gibt Zugzwang!
  2. Ein Zug: Es wird jeweils eine Figur der eigenen Farbe auf ein anderes Feld bewegt (Ausnahme: Rochade).
  3. Auf dem Zielfeld darf keine eigene Figur stehen.
  4. Steht auf dem Zielfeld eine andere Figur, so spricht man vom Schlagen einer Figur.
  5. Abgesehen vom Springer und dem Turm bei der Rochade dürfen Figuren besetzte Felder nicht überspringen.
  6. Wenn eine Schachfigur im nächsten Zug geschlagen werden könnte, so ist sie bedroht.
  7. Ist einer der Könige bedroht, spricht man von einem Schach. Kann der jeweilige Spieler das Schach mit seinem nächsten Zug nicht beenden, ist der Spieler Schachmatt.
  8. Der Spieler darf sich nicht selbst ins Schach setzen!

Die einzelnen Schachfiguren

Da jeder Figurentyp beim Schach anders gezogen werden kann und ein paar Eigenheiten mit sich bringt, sind die Figuren getrennt zu betrachten. In dieser Kurzübersicht stelle ich Dir kurz die wichtigsten Bewegungsmöglichkeiten dar. Details zu der jeweiligen Figur erhältst du, indem du auf den Namen der Figur klickst.

Bauer

SZugmöglichkeiten des Bauers (i.d.F. e4 schlägt f5)teht der Bauer noch auf seiner Startposition kann er zwei Felder gerade vorgezogen werden, sofern beide Felder leer sind.

In anderen Situationen kann der Bauer nur ein Feld gerade vorgehen, wenn dieses leer ist oder eine Figur auf dem Feld rechts oder links schräg vor ihm schlagen.

Abbildung rechts: Der Bauer könnte den anderen Bauern schräg schlagen oder so ein Feld vorgehen.

Springer

Zugmöglichkeiten des Springers, i.d.F. schwarzer Springer auf e4Die Besonderheit des Springer ist, dass er Figuren überspringen kann. Seine Zugfolge lässt sich am besten mit Hilfe der Abbildung rechts zeigen (per Klick wird die Grafik vergrößert). Der Springer kann auf eines der dort grün markierten Felder ziehen.

Entscheidend dafür ist, dass dieses Feld nicht mit einer eigenen Figur belegt ist. Die Springer-Züge erklärt der Weltschachbund FIDE so:

Der Springer darf auf eines der Felder ziehen, die seinem Standfeld am nächsten, aber nicht auf gleicher Reihe, Linie oder Diagonale mit diesem liegen.

Oder anders gesagt: Ein Feld schräg und einen gerade, aber auf ein Feld, was nicht direkt an sein aktuelles Standfeld angrenzt. Weiteres Beispiel

Läufer

Zugmöglichkeiten des Läufers, hier von dem Feld c4 aus.Der Läufer kann sich auf den Diagonalen bewegen, die sein Feld kreuzen. Dabei kann er keine besetzten Felder überspringen, auch er kann aber eine Figur schlagen, indem er auf das entsprechende Feld zieht.

Abbildung rechts: Mögliche Züge eines Läufers in dieser Schachstellung.

Turm

Zugmöglichkeiten des schwarzen Turms, hier von d4Der Turm kann sich auf seiner Vertikalen und Horizontalen bis zu einem Hindernis fortbewegen oder auf ein Feld vorrücken, das von einer gegnerischen Figur besetzt wird und diese schlagen.

Die Abbildung zeigt dies anhand eines Beispiels.

Dame

Zugmöglichkeiten der Dame beim Schach, hier weiße Dame auf c6Die Dame vereint die Zugmöglichkeiten von Läufer und Turm. Sie kann sowohl auf ihren Diagonalen, auf ihrer Horizontale oder Vertikale bis zu einem Hindernis gezogen werden oder eine andere Figur schlagen.

Anhand der Grafik rechts siehst du, wie unterschiedlich die Dame bewegt werden kann.

König

König - Zugmöglichkeiten anhand eines Beispiels (schwarzer König auf g7)Der König kann auf alle Felder, die unmittelbar an sein Standfeld angrenzen, gezogen werden und die dort stehende Figur schlagen. Auch dabei ist zu beachten, dass der Spieler anschließend nicht selber im Schach steht.

Abbildung: Der schwarze König kann auf sieben Felder, das achte wird durch seinen eigenen Bauern blockiert.

 

Sonderzüge beim Schach

Ausnahmen bestätigen die Regel.

So auch beim Schach. Deswegen gibt es ein paar Sonderzüge, die du kennen solltest:

En passant

En passant - BeispielEin besonderer Bauernzug ist das en passant. Das erklärt der Wikipedia-Artikel, wie ich finde, ganz treffend:

Beim Schach ist das Schlagen im Vorbeigehen definiert als die Zugmöglichkeit, mit einem Bauern einen gegnerischen Bauern auch dann zu schlagen, wenn dieser von der Ausgangsstellung heraus durch einen Doppelschritt über den Schlagbereich des eigenen Bauern hinaus zieht. In diesem Fall ist der Bauernzug so zu werten, als ob er nur einen Feldschritt von der Ausgangsstellung nach vorne getan hätte statt derer zwei. En passant darf nur unmittelbar nach dem Doppelschritt des gegnerischen Bauern und nur durch einen eigenen Bauern geschlagen werden.

Zur Verdeutlichung kannst du dir Grafik rechts angucken.

Große und kleine Rochade

Kleine Schach-Rochade von WeißDie Rochade ist der einzig mögliche Doppelzug beim Schach. Bei der großen Rochade rochiert der König mit dem von ihm weiter entfernten Turm (weiß: nach links), bei der kleinen Rochade zu dem anderen Turm (weiß: nach rechts). Die Voraussetzungen:

Bei der Rochade wird zuerst der König zwei Felder in die Richtung des jeweiligen Turms gezogen. Anschließend wird der Turm so nachgezogen, dass er innen und neben dem König steht. Schach-lernen.de hat dafür zahlreiche Beispiele.

Ich habe für dich eine Abbildung ausgesucht, die die kleine Rochade darstellt.

Bauern-Verwandlung

In dem Moment, wo dein Bauer die gegnerische Grundlinie erreicht, wird er - je nach Wunsch des Spielers - in eine Dame, einen Turm, einen Läufer oder einen Springer verwandelt. Daher kommt den Bauern gerade im Endspiel eine ganz besondere Bedeutung zu.

Ende eines Schachspiels

Das angestrebte Ziel eines jeden Spielers ist das Schachmatt des Gegners, damit gewinnt man das Spiel. Beim Schach kann der Gegner das Spiel auch aufgeben, mit dem gleichen Effekt.

Zu einem Remis, also einem Unentschieden, kommt es...

Ein Patt, auch ein Unentschieden, ist dann erreicht, wenn ein Spieler nicht im Schach steht, aber keine Möglichkeiten mehr hat, eine Figur zu setzen.

Weitere Anlaufstellen

Wer nach Schach-Videos sucht wird bei Youtube findet. Für die Anfänger hat HilfreichTV die wichtigsten Regeln nochmal in einem Video zusammengefasst:

Ebenfalls hilfreich könnte eine der folgenden Seiten sein:

  1. Deutscher Wikipedia-Artikel
  2. Schach-Bremen Lehrbuch
  3. Schach-Lernen.de mit Artikeln zu den wichtigsten Schach-Themen
  4. Schach-Tipps.de bietet ebenfalls Grundlagen-Artikel

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